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Einfach ist besser als kompliziert oder gar nicht:

4 Mythen, die dich vom Erfolg als Solo-Selbstständige abhalten.


Wir kennen sie doch alle, die 100.000 verschiedenen Annahmen darüber wie Instagram und dein Business angeblich funktioniert.


Ich hab dir heute mal vier davon mitgebracht, die ich für dich auseinander nehmen und erklären werde, damit du einfach ist besser als kompliziert verstehst.


1. Du musst einzigartig sein:

Die Frage “Was macht dich einzigartig?” hat mir definitiv schon die ein oder andere schlaflose Nacht beschwert. Und deswegen rate ich dir: Versuch erst gar nicht sie zu beantworten.


Du musst nicht diese eine Sache finden, die dich rausstechen lässt und super mega special macht, sondern einfach nur du selbst sein. Und weil das auch leichter gesagt als getan ist. Schau dir mal dich als Person unabhängig von deinem Business an. Was machst du da so? Was hast du für Interessen und Hobbies? Und frag dich zuerst: Was willst du davon NICHT teilen. Dann bleiben nämlich genau die Sachen übrig, die du teilen willst und daraus nimmst du dir eine oder zwei Sachen raus.


Bei mir ist es z.B. das Reisen über das sich meine Community mit mir verbindet und meine Matcha- Liebe. Das sind beides nicht Dinge, die sonst niemand anderer macht oder die mega special sind. Es sind einfach Dinge, für die man mich kennt, weil ich immer wieder darüber spreche.


2. Heute ist es voll schwer Reichweite aufzubauen:

Diese Aussage höre ich immer wieder auch in Kombination mit “Der Algorithmus ist einfach gegen mich oder generell kacke”. Ich stimme dieser Aussage erstmal so halb zu. Ja, die Konkurrenz ist heute größer als noch vor 2-3 Jahren und auch Instagram gibt dir als Einzelperson nicht mehr so viel Reichweite wie noch vor 5 Jahren, aber und dieses aber ist groß:


Es ist auch heute noch möglich auf Instagram zu wachsen und dir eine geile Brand aufzubauen von der du leben kannst. Und es gibt auch heute noch Accounts, die von 0 auf 10k Follower in wenigen Monaten wachsen. Ich möchte hier nicht sagen, dass das ein Ziel ist, dass du erreichen sollst oder überhaupt brauchst, aber es ist möglich. Und damit Ende der Diskussion.


3. Du musst alles Wissen bevor du loslegst:

Hier gibt es von mir ein klares Nein. Du brauchst definitiv eine Expertise um diese dann weiterzugeben und Probleme löse zu können, aber du musst nicht alles wissen bevor du überhaupt loslegen kannst.


Wenn du als Coach z. B. eine Ausbildung gemacht hast, dann hast du das nötige Wissen und musst damit rausgehen. Anstatt nochmal sieben weitere Ausbildungen zu machen. Nur so bekommst du Praxiserfahrung.


Ich kenne diesen Glaubenssatz von mir selbst, weil ich ja keine klassische Ausbildung oder Studium im Social Media oder Marketing Bereich gemacht habe und deswegen auch dachte, ich weiß noch nicht genug. Ich beschäftige mich jetzt aber seit 8 Jahren mit Instagram. Zuerst als Hobby, dann zur Vermarktung meines Make-up Artist Business und verschiedenere anderer Dinge, die ich ausprobiert habe. Vor 3 Jahren habe ich dann die ersten Social Media Managements angeboten und bin von dort letztes Jahr auf Beratungen & Coachings umgestiegen, weil mir das einfach immer schon am allermeisten Spaß gemacht hat. Ich hab also mehr als genug Erfahrung und meine Expertise weiterzugeben.


Was ich gemacht habe ist: Mich vom Einen ins Andere langsam rantasten. Vom für mich selber machen, zu für andere übernehmen hin zum an andere weitergeben. Und auch du darfst schauen wie du diesen Prozess in deinem Business gehen kannst. Mit was fühlst du dich aktuell sicher? Die Antwort darauf ist genau das was du jetzt vermarkten solltest.


4. Vertrau einfach auf deine Intuition:

Der letzte Mythos ist mal wieder ein bisschen kontrovers, weil gerade in der Spiri-Szene sehr viel auf die Intuition gesetzt wird. Meiner Meinung nach aber zu viel. Versteh mich nicht falsch, ich bin definitiv dafür deine Intuition mit einfließen zu lassen, aber die Basis für dein Business sollte Strategie und nicht Gefühl sein.


Ein Beispiel, dass ich hier gerne nutze ist deine Zielgruppe. Viele bestimmen ihre Zielgruppe “aus sich heraus” und “weil ich sowieso meine eigene Zielgruppe bin”. Was dabei vergessen wird ist, dass du eben nicht dich selbst coacht, sondern eine andere Person. Bei dieser Person kann es sein, dass sie Ähnlichkeiten mit dir hat, aber sie ist eben nicht du. Deswegen ist es wichtig, dich hier nicht nur auf deine Intuition zu verlassen, sondern auch eine klare Recherche durchzuführen.


Genauso verhält es sich mit vielen anderen Businessbereichen, deine Intuition kann dir sagen ob du etwas grundlegend machen willst oder nicht, aber wie genau du es dann machst sollte strategisch ausgearbeitet werden.



Und jetzt fragst du dich: Wo fang ich dann eigentlich an?

  1. Eine klare Positionierung: Die kann entweder so aussehen, dass du eine spezielle Nische für dein ganzes Business findest oder deine Angebote & Produkte auf einen bestimmten Bereich fokussiert. Wenn du etwas hast was so noch niemand macht, dann geil, wenn nicht dann auch kein Problem, denn wenn du dich als Personal Brand präsentierst, dann ist es immer einzigartig, darüber haben wir ja am Anfang des Podcasts schon geredet.

  2. Glasklare Kenntnis deiner Zielgruppe: Das hab ich auch gerade schon in einem Beispiel erwähnt. Deine Zielgruppe sind die Personen, die bei dir kaufen sollen, dass sind keine fiktiven Charaktere oder tote Kundenavatare, sondern echte Menschen, denen du mit deinen Angeboten helfen willst. Beschäftige dich also damit was diese Menschen wirklich brauchen. Wo hängen sie aktuell fest? Was sind ihre Herausforderungen und Ängste? Wo sehen sie sich in Zukunft und wovon träumen sie?

  3. Konkrete Zielsetzung: Was musst du überhaupt verdienen um dir deinen aktuellen oder zukünftigen Lifestyle leisten zu können? Und wie viele Kunden brauchst du dafür tatsächlich in welchen Angeboten? Wenn du das nicht weißt, dann irrst du immer in gewisser Weise ziellos durch die Gegend. Ich dachte zB lange, dass ich mindestens 100k machen muss, bevor ich mir es leisten kann um die Welt zu reisen, hab es aber letztes Jahr schon mit 35k gemacht. In unserem Kopf sind Träume manchmal viel weiter weg, als sie eigentlich sind, wenn wir uns mal hinsetzen und durchrechnen was es eigentlich braucht. Hast du also Kenntnis darüber wie viel Geld und Kunden du brauchst, dann ist das dein Ziel und daraus kannst du dann Etappenziele bestimmen und diese in konkrete Schritte runterbrechen.

  4. Einfaches & zielgerichtetes Marketing, dass du konsistent durchziehen kannst. Wenn ich z. B. im 1:1 mit jemandem arbeite, dann versuchen wir nicht Instagram Marketing zu machen, dass noch nie jemand gesehen hat, sondern eine Strategie zu erarbeiten, die mit den jeweiligen Ressourcen an Zeit & Geld nachhaltig funktioniert. Du suchst dir eine Marketing Plattform aus, wenn das Instagram ist, dann geil, jetzt geht’s daran festzulegen, was du wann und in welchen Formaten postest und welche Ziel zu damit verfolgst. Du brauchst am Anfang nicht Instagram, TikTok, LinkedIn, Pinterest & E-Mail Marketing, sondern eine Plattform, die du masterst und auf der du dir Bekanntheit aufbaust. Mit ner klaren Positionierung und dem nötigen Wissen über deine Zielgruppe bist du da sowieso schon auf dem halben Weg.

  5. Durchhaltevermögen: Ich halte nichts von Wachstum von 0 auf 10k in einer Woche oder sonst welche größenwahnsinnigen Vorstellungen von Reichtum und Erfolg über Nacht. Das bedeutet nicht, dass ich nicht Größenwahnsinnig bin und meinen Million Dollar Plan nicht schon als Excel auf meinem Laptop gespeichert habe. Es bedeutet, dass nachhaltiger Erfolg Arbeit bedarf und über Zeit kommen wird.


Mythen geklärt, Alternative aufgezeigt - meine Arbeit für heute ist getan.


Wenn du jetzt motiviert bist und noch Unterstützung in der Umsetzung brauchst dann findest du hier meine aktuellen Angebote:





Die Podcastfolge zum heutigen Blogpost findest du hier:





Bei Fragen freue ich mich jederzeit über eine DM von dir per Instagram:


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